Theaterprobe „Der Preispokal“

4. Februar , 18.30 Podium II, dann weiter im Schauspielhaus

Wir werden wieder von der Dramaturgie in das Stück und die Probenarbeiten eingeführt. Sean O´Casey,-einer der bekanntesten irischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts, schildert in diesem Anti-Kriegs-Drama, wie die Jungs der irischen Fußballelf Avondale United soeben noch einen riesigen Pokal im Triumphmarsch nach Hause tragen und sich noch im Siegestaumel kurze Zeit später nach Flandern einschiffen. Sie brechen auf in den Ersten Weltkrieg. Dort, auf dem Felde der Ehre, glauben sie weitere Siege feiern zu können. Doch das Schicksal meint es nicht mehr gut mit ihnen.

Besuch der Theaterprobe „Sheriff von Linsenbach“

Dass Intendant Friedel Schirmer die über 50 Personen begrüßte, die sich auf Einladung der WLB-Freunde zu einer öffentlichen Theaterprobe eingefunden hatten, war eine Überraschung. Er erinnerte kurz daran, wie viel Mühe er hatte, das Manuskript des bereits 1984 von Oliver Storz geschrieben „Sheriff von Linsenbach“ wieder zu entdecken. Dramaturgin Anna Gubiani schilderte anschließend in ihrer lockeren und humorvollen Art die Überlegungen zur Umsetzung des Drehbuchs zu einem Theaterstück und welche Rolle dabei eine Drehbühne spielt.

Zettler greift durch
Im Schauspielhaus erlebten die Anwesenden dann bei der Bühnenprobe, wie Regisseurin Christine Gnann im Dialog mit den Schauspielerinnen und –spielern um Sätze und Ausdrucksformen, Mimik, Gestik und Körpersprache des Ensembles rang. Deutlich wurde, dass auch eine Komödie das Publikum erst dann beeindruckt, wenn in den Proben hart an ihr gearbeitet wurde.

(Im Bild:  „Zettler greift durch“ – Bild und Text Roland Geltz)

 

Studiobühne wieder eröffnet

Eröffnung der Studiobühne am Blarerplatz

In der Studiobühne am Blarerplatz war immer das Kinder- und Jugendtheater zu Hause. 1981 gehörte die WLB Esslingen zu den Initiatoren einer Sonderförderung zur Gründung von Kinder-und Jugendtheatersparten auf Landesebene. Mit Paul Maar als Hausautor ging ein junges Ensemble an den Start, das deutschlandweit für Aufsehen sorgt und das „Modell Baden – Württemberg“ prägte. Paul Maars Esslinger Trilogie wurde hier uraufgeführt. Deswegen hat Friedrich Schirmer beschlossen seiner Jungen WLB ihre Spielstätte wieder zu geben und damit einen Herzenswunsch von Marco Süß und seinem Ensemble nach einer eigenen Spielstätte zu erfüllen.

Eine neue Zuschauertribüne wurde eingebaut, das Foyer saniert, der Keller zur Maskenwerkstatt umgebaut … Am 20. September wurde die Bühne wieder eröffnet. Zunächst las eben jener Autor, der seit seiner Esslinger Zeit aus kaum einen Bücherschrank in unseren Kinderzimmern wegzudenken ist: Paul Maar. Dann gab es ein Kinderfest zwischen Eingang zum Studio und Eingang zum Schauspielhaus. Kulturbürgermeister Dr. Raab (im Bild) schnitt eigens eine Riesentorte an, die der Verein der Freunde der WLB ebenso spendete wie den dazugehörigen Kaffee. Höhepunkt der Eröffnung bildete die Uraufführung von „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ des jungen Autors Finn Ole Heinrich. Er, dessen Bücher momentan die Herzen junger und jugendlicher Leser erobern, hat dieses Stück eigens für das Esslinger Ensemble geschrieben. Möglich wurde das durch die Unterstützung des Deutschen Literaturfonds. Eine große Auszeichnung für die Arbeit in Esslingen

Kulturbürgermeister Dr. Markus Raab schneidet den vom Verein der Freunde der WLB gespendeten Festtagskuchen an.”

Kulturbürgermeister Dr. Markus Raab schneidet den vom Verein der Freunde der WLB gespendeten Festtagskuchen an.”