Die Wiederkehr des Postmichels

Der Besuch der Theaterproben von Freilichtstücken gilt schon seit Jahren als Highlight im Vereinsjahr. Das war auch diesmal beim „Postmichel“ nicht anders.

Eine große Zahl von Mitgliedern erfuhr im Podium II der WLB von der stückbegleitenden Dramaturgin Anna Gubiani, wie das Stück entstand.

Postmichel und Marchtlers Neffe

Postmichel und Marchtlers Neffe

Felix Huby schrieb es als Auftragsstück. Ein Schwabe, der die Region und ihre Sprache kennt und der auch einer der erfolgreichsten deutschen Fernsehautoren ist, z.B. des Tatorts mit Kommissar Bienzle. Die Theaterplastikerin Karen Kreuselberg demonstrierte anschaulich, wie der überdimensionierte, liegende Kopf – ein erheblicher Teil des Bühnenbilds – entstand.

Bühnenbildnerin Karen Kreuselberg erklärt ein Bühnenbild

Bühnenbildnerin Karen Kreuselberg erklärt ein Bühnenbild

Es zeigte sich, dass einige Mitglieder den „Postmichel“ bereits 1958 als WLB-Aufführung vor dem Esslinger Alten Rathaus gesehen und manche sogar als Statisten mitgewirkt haben. Kein Wunder , dass der Verein der Freunde schon vor 14 Jahren erstmals der WLB vorgeschlug, den „Postmichel“ wieder als Freilichtstück zu spielen. Umso größer die Freude, dass dies in der ersten Schirmer-Spielzeit Wirklichkeit wird.

Auf dem Kessler-Platz, bei wunderbar sommerlichen Temperaturen, begrüßte Intendant Friedrich Schirmer die Vereinsmitglieder und lobte sie als besonders kompetente Zuschauer. Auch Regisseur Klaus Hemmerle freute sich auf die konstruktiv-kritische Runde.

Bedeutender Fund

Bedeutender Fund

Diese erlebte, wie Ausgräber in der heutigen Zeit einen ganz besonderen Fund machen, bevor die Zeit sich um 500 Jahre zurückdreht und der Postmichel in einer Wirtshausrunde beginnt von seinem gefundenen Ring zu erzählen. Eine eindrucksvolle Mischung aus Historia, Gesang und engagierten Schauspielern in einer wunderbaren Kulisse.

Die Zuschauer waren sehr wohl betroffen, dass einige der Esslinger aus Geldgier den Postmichel über die Klinge springen lassen. Sie sahen die Probe bis zur Pause im endgültigen Stück und erlebten noch, wie der Postreiter geköpft wird. Jetzt steigt die Spannung auf die tatsächliche Aufführung. Ingrid Vandrée vom Verein dankte allen für diese gelungene Theaterprobe.


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